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Digitale Revolution
 

Von der Kunst zur Fotografie
- von der Fotografie zur Kunst

Um 1800, als in der Malerei die Wiedergabe der Realität perfekt gelöst war und in den Impressionismus und Expressionismus führte, war die frühe Fotografie in ihren Möglichkeiten im Vergleich dazu extrem eingeschränkt. Dennoch war die Eröffnung des ersten Portrait-Ateliers von Richard Beard in London im Jahr 1841 eine Sensation.

Es dauerte jedoch nicht lange, bis Fotografen nach Wegen suchten, die Realität nach künstlerischen Aspekten zu verändern. So waren zum Beispiel im viktorianischen England romantisch verklärte Motive äußerst beliebt, die in sogenannten "Composite-Prints" entstanden. Bis zu 30 Negative fanden Verwendung in einem Bild.

Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde die gesamte fotografische Technik durch die Digitalisierung revolutioniert.

Nun ist es möglich, Fotos nicht mehr auf Filmmaterial, sondern auf digitalen Datenträgern zu speichern. Und so, wie das Bild im Kopf entsteht, kann man es mit dem Computer realisieren. Die Fotografie liefert nur noch den Rohstoff, das Ausgangsprodukt.

Eine neue Form der Malerei mit virtuellem Pinsel ist entstanden.

 
   

 

"Der Traum" von Annie W.

Brigman; um 1906

 
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